Die Moore bei Weißenseifen

Bis vor etwa 100 Jahren wurde in den Mooren rund um Weißenseifen Torf abgebaut. Anschließende Entwässerungs- und Aufforstungsmaßnahmen führten zu erheblichen Veränderungen und teilweise zum Verlust der Moorlebensräume. Seit 2011 wurde versucht, die Moore „Dreiherrige Stein“, „Heidemoor“ und „Truffvenn“ im Rahmen des EU LIFE Projekt „Moore“ so gut wie möglich in ihre ursprüngliche Lage zu versetzen (u. a. Wiedervernässung, Umwandlung von Fichtenforsten).  Auf dieser leichten Wanderung mit nur wenigen Höhenmetern können wir uns vom jetzigen Zustand der 3 Moorestandorte ein Bild machen.

 Pkw-Anfahrt – Mitfahrpauschale 3 € p. P.

Wanderstrecke: ca. 9,5 km

Wanderführung: Hermann Michels (06593-8148)

Treffpunkt: 13.30 Uhr Brunnenplatz, Infotafel EV

 

 

 

Moore weißenseifen

 

 

 

 

 

 

Bei all unseren Aktivitäten sind auch Gäste und Nichtmitglieder herzlich willkommen!!!

 

 

 

 

 

 

 

Über Holzstege und Pfade rund ums Wallonische Venn

Die Wanderung startet am Signal de Botrange und umrundet das Wallonische Venn. Gleich nach dem Start eröffnet ein Aussichtsplatz herrliche Blicke in dieses Gebiet, dessen weite Grasflächen mit einzelnen Büschen und Baumgruppen gesprenkelt und von Wäldern umrahmt sind. Schon der erste Streckenabschnitt enthält alles, was ein Vennliebhaber erwartet. Bei fast durchgehend weiter Sicht wechseln sich verschiedene Szenerien ab: Auf Graswegen, Vennpisten und kaum noch erkennbaren Pfaden durchwandern wir Passagen mit Pfeifengras, hohem Farn, Eichen- und Birkenwald; Bäche werden gequert, Tümpel liegen am Weg, und immer wieder können wir uns an Wollgras-Flecken und bunten Blumen erfreuen. Besonders eindrucksvoll die vereinzelten Baumskelette und auch ganze Waldteile, die vom letzten Feuer angesengt sind und an unheimliche Moorgeschichten erinnern.

Anschließend ändert sich die Szenerie: Wir steigen zur Hill ab, einem Bach, der nahe der Botrange entspringt, und wandern längere Zeit bachaufwärts durch eine einsame, pittoreske Landschaft, der dunkle Moorbach ist mit großen Steinen übersät, die Ufer sind stellenweise felsig. Gleichzeitig ist dieser Teil wegen des tiefen Moorbodens, sperriger Wurzeln, umgefallener Bäume und verrottender Stege aber auch der forderndste Abschnitt der Runde.


Wenn wir den Bach gequert und diese Szenerie verlassen haben, sind wir schnell wieder im Freien, erblicken schon das Signal von Botrange und haben wie zu Beginn das gesamte Wallonische Venn vor Augen. Auf breiteren Wegen geht es nun zurück zum Ausgangspunkt.

Nach der Wanderung findet eine Schlusseinkehr statt.

Pkw-Anfahrt   - Mitfahrpauschale 7 Euro p.P

Rucksackverpflegung

Wanderstrecke                 16 KM, 203 Höhenmeter

Schwierigkeitsgrad:           mittel

Frequentierung:                 gering

Wanderführung: Thomas Pauls

Treffpunkt: 09.00 Uhr, Brunnenplatz Infotafel EV

 

Venn