HERZLICH WILLKOMMEN
auf der Homepage
des Eifelvereins Ortsgruppe Gerolstein
Aktuelles
Sonntag, 15.9.24
Wandern mit Freunden
Die Eifelverein OG Gerolstein wandert am Sonntag den 15.9.2024 gemeinsam mit den OG Prüm, Daun und Bleialf. Die Bleialfer Wanderfreunde haben in diesem Jahr eine 14km lange Tour auf den Spuren des Bleibergbaus ausgearbeitet. Eine Abkürzung mit Wanderführer auf 10km ist ebenfalls möglich. Treffpunkt ist um 9:00Uhr am Brunnenplatz in Gerolstein. Von dort geht es in Fahrgemeinschaft zum Marktplatz Bleialf. Start der Wanderung ist um 10:00Uhr. Abschluss der Tour an der Grillhütte Bleialf.
Anmeldung bei Hermann Michels, Tel. 06593 8148.
Sonntag, 22.9.24
Über Stege und Pfade durch´s Hohe Venn (Achtung!! Änderungen gegenüber dem Wanderplan)
Die abenteuerliche Rundwanderung beginnt an der Baraque Michel und vermittelt einen guten Eindruck von der landschaftlichen Vielfalt des Hohen Venns. Neben den typischen Hochmoorflächen warten geheimnisvolle Eichenwäldchen und stille Bachtäler auf Entdeckung. Die Tour führt von der Chapelle Fischbach auf einem neu angelegten Schotterweg durch das Kerngebiet des Wallonischen Venns zum Kreuz der Verlobten. An dieser Stelle erfror im Januar 1871 ein junges Paar auf dem Weg nach Xhoffraix, wo es die Papiere für die geplante Hochzeit holen wollte. Entlang des von Birken und Erlen gesäumten Polleur-Baches entführt der Weg den Wanderer in eine wilde Naturlandschaft. Nach Erreichen der „Six Hêtres”, einer Insel aus geheimnisvollen, uralten Laubbäumen mitten im Nadelwald, geht es durch das Setay Venn zurück zur Baraque Michel, die eine hervorragende Einkehrmöglichkeit darstellt. Für die Tour sind wasserfeste Wanderschuhe wichtig.
Gesamtschwierigkeit: leicht, Strecke 13,4km, Dauer 4:00h
Wanderführung und Anmeldung: Thomas Pauls, Tel 06594 1373
Treffpunkt: 9:00Uhr Brunnenplatz Gerolstein
Bei all unseren Wanderungen sind auch Nichtmitglieder und Gäste herzlich willkommen
DER JUDDEKIRCHHOF IM GEROLSTEINER LAND
Die gallo-römische Tempelanlage begeht im Oktober 2024 ihren 1900sten Stiftungstag
In der Eifel hatten vor 2000 Jahren die Römer das Sagen. Zahlreiche Funde von Münzen, Tonscherben, Mauerresten etc. sind an vielen Orten Zeugen dieser Zeit. Ein besonderes Zeitzeugnis ist der sog. „Juddekirchhof“ auf dem Gerolsteiner Munterley-Plateau. Seit dem Fund einer Votivtafel auf dem Gelände im Jahr 1833 ist bekannt, dass dort zu Römerzeiten ein der Gottheit Caiva geweihter Tempel stand. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen in den Jahren 1927-29 wurde das Gelände zum Eldorado von Raubgräbern; Münzen, Matronenfiguren und andere Funde verschwanden in den Besitz von Privatleuten. Um die illegalen Grabungen zu erschweren, wurde das Gelände mit Bäumen bepflanzt. Die Tempelanlage geriet zunehmend in Vergessenheit.
Das wurde anders, als sich die Ortsgruppe Gerolstein des Eifelvereins der Sache annahm. Dem Fleiß und der Ausdauer einiger engagierter Eifelvereinsmitglieder ist es zu verdanken, dass die Anlage 1985-1990 in über 6.500 Arbeitsstunden mit wissenschaftlicher Gründlichkeit und mit Unterstützung durch das Landesmuseum Trier untersucht und anschließend die Grundmauern der Hauptgebäude und der Umfassungsmauer kniehoch aufgemauert wurden. So können sich Besucher bis heute ein Bild von der Anlage mit seinem gallo-römischen Tempelbau als Zentralpunkt machen.
Am 5. Oktober jährt sich der Tag der Tempelstiftung zum 1900sten Mal. Ein Grund, um den verwunschenen Ort neu in das Gedächtnis der Menschen zu bringen, findet der Förderverein des Gerolsteiner Naturkundemuseums und plant für diesen Tag eine Präsenz von 11-16 Uhr. In dieser Zeit sind u.a. Führungen durch die Anlage geplant sowie eine Wanderung der Ortsgruppe dorthin vom Gerolsteiner Brunnenplatz aus, vorbei an den markanten Felsen der Hustley.
Nähere Informationen sind demnächst hier auf der Homepage der Ortsgruppe Gerolstein erhältlich.
Text und Foto: Elisabeth Rieder
Wander- und Erlebniswoche Saarland
Zu einer erlebnisreichen 5-tägigen Wander- und Kulturfahrt starteten 16 Eifeler am 08. Juli 2024 mit dem Vereinsbus der Verbandsgemeinde Gerolstein und zwei PKW zu ihrem Standquartier in Merzig-Weiler.
Die Hinfahrt nutzten wir zu einem 2-stündigen Stadtrundgang in Saarburg, das schon 964 n.Chr. erstmal erwähnt wird, mit seinem Wasserfall und der Hackenberger Mühle. Im Staden, der Unterstadt, begrüßten uns die bunten Häuser der Schiffer und Fischer aus dem 17. Jahrhundert. Nach der Besichtigung weiterer Sehenswürdigkeiten verweilten wir noch einige Zeit bei Kaffee und Kuchen.
Von hier ging es zum B-Werk Besseringen, einem bestimmten Bunkertyp als Bestandteil des ehemaligen Westwalls. Dieser Bunker ist in jahrelangen und ehrenamtlichen Tätigkeiten durch den Verein für Heimatkunde Merzig e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Merzig zu einem Denkmal, Museum und Mahnmal hergerichtet worden. Die Arbeiten dauern noch an. Herr Martin Lang brachte uns die Geschichte dieser Anlage mit bewundernswertem Detailwissen sehr kurzweilig näher.
Gegen Abend bezogen wir dann unser Quartier im Hotel Laux.
Am Dienstagmorgen erwartete uns ein reichlich gedecktes Frühstücksbuffet, von dem sich zudem noch jeder ein Lunchpaket zusammenstellen konnte.
Jetzt konnte sich ein jeder nach seinen Vorlieben zwischen zwei Angeboten entscheiden. Die Wanderfreudigen begaben sich zur „Saarschleifen Tafeltour“, die im Wechsel von spektakulären Pfaden in felsigem Gelände zu bequemen Waldwegen entlang der Saarschleife führt. Die andere Gruppe fuhr zum „Weltkulturerbe Völklinger Hütte“, einem vollständig erhaltenen Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung, welches jeder auf eigene Faust entlang ausgeschilderter Wege erkunden konnte. Man war begeistert und bedrückt zugleich aufgrund der riesigen Ausmaße und der schwierigen Arbeitsverhältnisse an diesem Ort. Im Anschluss bestand noch die Möglichkeit zu einem Stadtbummel.
Die Stadt Metz in Lothringen war am nächsten Tag das Ziel der ganzen Gruppe. Die fast 3-stündige Stadtführung begann in der Kathedrale Saint-Etienne, die zu den schönsten gotischen Kirchen Frankreichs zählt. Sie ist berühmt für ihre Glasmalereien mit einer Gesamtfläche von fast 6500 m2, die von verschiedenen berühmten Künstlern geschaffen wurden. Die Stadtbefestigung, Häuser verschiedener Architekturepochen, Parkanlagen und weitere Sehenswürdigkeiten wurden uns vorgestellt. Der anschließende individuelle Stadtbummel durfte natürlich nicht fehlen.
Am Donnerstag konnte man sich wieder für eine von zwei Möglichkeiten entscheiden. Eine Gruppe begab sich zur Wanderung auf der Traumschleife Schluchtenpfad in Losheim-Rissenthal. Der verschlungene Pfad führt durch märchenhafte Schluchten und Hohlwege. Mächtige Sandsteinfelsen und die urwaldähnliche Pflanzenwelt mit seltenen Moosen und Farnen machten die Tour zu einem besonderen Erlebnis. Die übrigen Teilnehmer fuhren zum Römerfreilichtmuseum Schwarzenacker in Homburg. Hier befand sich ab ca. Christi Geburt bis 275/276 n. Chr. eine quirlige römische Handelsstadt mit etwa 2000 Einwohnern. Die durch die Alemannen in Schutt und Asche gelegte Siedlung ist in Teilen als Freilichtmuseum wiederaufgebaut und vermittelt eindrucksvolle Einblicke in das römische Alltagsleben. In dem angegliederten Museum sind zahlreiche Fundstücke aus den Häusern und Werkstätten der römerzeitlichen Handwerker und Künstler ausgestellt. Von hier fuhren wir zu den Schlossberghöhlen Homburg. Hierbei handelt es sich um eine mittelalterliche Sandmine. In diesem durch Menschenhand geschaffenen Tunnelsystem wurde auf 14 Etagen hochwertiger Sand für die Glasherstellung geschürft. Im zweiten Weltkrieg dienten sie der Homburger Bevölkerung als Zufluchtsort. Von hier teilten wir uns nochmals auf zum Besuch des Rosengartens Zweibrücken oder dem Besuch der Parkanlage „Garten der Sinne“ in Merzig.
Der Freitag brachte uns wieder zurück nach Gerolstein, jedoch nicht ohne eine Unterbrechung für einen weiteren Höhepunkt. Wir besichtigten den „Hunnenring“, einen Ringwall bei Otzenhausen, der als das besterhaltene keltische Monument Deutschlands gilt. An seinem Fuße entsteht derzeit ein keltisches Dorf, so wie es vor 2000 Jahren innerhalb der gewaltigen Festungsanlage ausgesehen haben könnte.
Eine sehr schöne und harmonische Erlebniswoche fand mit der Ankunft zuhause am Nachmittag ihr Ende. Durchgängig gutes Wetter, eine sehr gute Unterkunft, kleine Spaziergänge und gute Gespräche in geselliger Runde im Biergarten rundeten die Unternehmung ab. Die durchweg positiven Rückmeldungen machen Mut für eine neue Planung im nächsten Jahr in einer anderen Region.
Peter Horsch
Eifelverein aktiv
Roth sagt Danke!
Im Herbst hat sich die Ortsgruppe wieder durch einen größeren Arbeitseinsatz an der Instandhaltung der Wanderwege im Gerolsteiner Land beteiligt. Nach den guten Erfahrungen bezüglich der Zusammenarbeit mit dem Stadtteil Roth und Ortsvorsteher Gotthard Lenzen war auch in diesem Jahr der Bereich um die Eis- und Mühlsteinhöhle unser Arbeitsort. Mit dem Eifelsteig, dem Felsenweg des Eifelvereins, dem Vulkanweg und den örtlichen Wanderwegen des Ortsteils Müllenborn sind die Höhlen ein wahrer Höhepunkt im Gerolsteiner Land.
Die Stufen am Aufgang zur Höhle stellten inzwischen eine Gefahr für die zahlreichen Besucher der Höhle dar. Zunächst wurden in „Heimarbeit“ die neuen Stufen zugeschnitten und dann an drei Arbeitstagen von den Mitgliedern des Teams „Eifelverein aktiv“ montiert.
Um diese oder ähnliche Arbeiten weiterhin wahrnehmen zu können versuchen wir, aktive Mitstreiter für diese Aufgaben zu gewinnen. Gerade die jüngere Generation könnte durch die Mitarbeit in unserem Verein zeigen, wie viel ihr an der Erhaltung unserer Umwelt und speziell unserer schönen Heimat gelegen ist. Es sind zwar nur kleine Schritte die wir tun können, aber auf die Großen können wir nicht warten.
Wir freuen uns über weitere Helfer, die unsere Aktionen unterstützen und sich zum Schutz von Natur und Umwelt tatkräftig einbringen.
Wer Lust hat, mit anzupacken, melde sich gerne bei Peter Horsch 06591 980617 oder Johannes Munkler 06591 3888
Der Anfang ist gemacht! Neue Treppenstufen am Zugang zu der Eishöhle
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Fotonachlese 2023
Pilzwanderung
Klüsserather Sagenweg
Wasser und Mühlsteine
Eifelbahnsteig Kordel Ehrang
"Bruder-Klaus Camino "
Halbtagswanderung: „Auf heißen Pfaden“,
Kleine Kyll-Wolfsschlucht-Mosenberg-Elbach-Kleine Kyll
Halbtagswanderung: Wassermühle und Hippelsteinchen
Jahreshauptversammlung 2023
Der Vorstand der Eifelvereins-Ortsgruppe Gerolstein hat bei der Jahreshauptversammlung am 05.03.2023 Urkunden und Wanderabzeichen an treue Mitgliederinnen und Mitglieder verliehen:
25 Jahre
Werner Eisenkopf, Runkel/Lahn
Adolf Schmitz, Gerolstein
40 Jahre
Martha Leyendecker, Gerolstein
Bernhard Froning, Gerolstein
Gerd Clemens, Hohenfels-Essingen
50 Jahre
Anneliese Borsch, Gerolstein
Margret Hennig, Bonn Beuel
Hans Eich, Gerolstein
Bruno Litzke, Düsseldorf
Eifelverein Aktiv - Rückblick 2022
Montag 20.6.2022
Obwohl es heute Morgen vom Wetter her nicht so aussah konnten wir heute Nachmittag doch noch unseren Arbeitseinsatz bei den Rother Eishöhlen abschließen. Nun lädt der frisch renovierte Rastplatz Eifelsteigwanderer und Besucher der Höhlen wieder zu einer erholsamen Rast ein. Vielen Dank an den Ortsvorsteher Herrn Gotthard Lenzen für den kulinarischen Abschluss unserer Aktion. Finanziert wurde die Maßnahme durch eine Holzspende des Ortsvorstehers sowie Geldmitteln der Aktion „Ehrensache“ der EVM.
Eifelverein aktiv
Im Frühjahr 2021 war der Start unserer Initiative „Eifelverein aktiv“ . Ziel der Maßnahme ist es neben unseren Wanderaktivitäten uns wieder stärker auch an der Pflege von Wanderwegen im Gerolsteiner Land zu engagieren. So wurden bisher 12 Bänke renoviert und der Waldlehrpfad im Gerolsteiner Wald einer umfassenden Sanierung unterzogen. Als nächste Maßnahme ist die Erneuerung des Rastplatzes bei den Rother Eishöhlen geplant. Zur Finanzierung der Aktionen wurde uns jetzt von der Energieversorgung Mittelrhein im Rahmen der „EVM Ehrensache“ ein Betrag von 500€ gespendet. Dafür vielen Dank an die Verantwortlichen bei der EVM und der Verbandsgemeinde.
Da auch uns wie viele Vereine Nachwuchssorgen plagen, freuen wir uns nach wie vor über weitere Helfer die unsere Aktionen unterstützen und dann eventuell auch als Vereinsmitglied weitere Aktivitäten des Eifelvereins möglich machen.
Wer Lust hat, mit anzupacken, melde sich gerne bei
Peter Horsch 06591 980617 oder Johannes Munkler 06591 3888
Foto: evm/Hans-Werner Rach